in Erlebtes, Gekritzel

schreiben⁴ #01

rechtschreibung ist grad wurscht

vier arbeiten muss er schreiben, bis ende des vierten monats. das bereitet ihm kopfschmerzen, das lässt ihn kaffee machen, er stellt sich wecker deswegen. wirklich voran geht es trotzdem nicht. es kam ihm dann eine doofe idee: diesen kampf mit sich selbst – denn nichts anderes ist so eine schreibblockade – einfach zu dokumentieren. sich sozusagen auf die finger schauen und sich einen tritt in den arsch verpassen. wenn täglich etwas auf dem blog stehen soll, dann muss auch irgendein fortschritt passieren – und auch baby steps führen irgendwann zum ziel.

was gilt es denn zu schreiben? let’s see…
– blanca varela x octavio paz in paris. die arbeit muss auf spanisch verfasst werden, darin will er einige lyrische motive über das werk der beiden hinweg vergleichen. priorität: hoch
– ilse aichinger x paul sartre. aufhänger ist die liebe, das hinterhältigste gefühl von allen. die arbeit ist schon ewig aufgeschoben, dafür hat er schon etwas im kopf. priorität: mittel
– fassbinder x fellini. dafür muss ich erst die filme nochmal anschauen, wozu ich gerade 0 lust habe. es soll um selbstreflexivität gehen.
– eine filmanalyse, kurzfilm, animiert. es gibt eine liste mit möglichen streifen, könnte aber noch selbst recherchieren. die wohl einfachste arbeit, aber auch die langweiligste.

progress heute. quasi nada. aber zumindest ist das projekt dauerbrenner in seinem denken und er hat schon so viel schlechtes gewissen angehäuft, dass er sicher bald irgendeinen text zusammenfasst. zudem belohnt er sich heute noch mit youtube-party und gin-tonic, weshalb jetzt einfach noch etwas passieren muss.