in Musik

#scheppern mit David Bowie (R.I.P.)

David Bowie ist gestorben und deshalb war dieser Montag scheinbar nochmal trauriger, als er es eh immer ist. Ich wurde von seinem Tod insofern überrollt, weil ich nichts über David Bowie weiß und auch seine Musik nicht kenne. Dennoch bestand mein Twitter-Feed heute gefühlt aus den üblichen 20% Blödsinn, 30% #koelnhbf shitstorm und der Rest war dem Musiker/Universalgenie gewidmet. Viele Leute, die ich in ihrer Netz-Repräsentation schätze und denen ich vertraue, gaben sich betroffen: Sie teilten .gifs, Bilder, Songs, Zitate, Zitate anderer über Bowie – und die berührten wiederum mich. Mir scheint es so, als ob ich bisher etwas verpasst habe, das ich jetzt nachhören muss. So beginnt meine Bowie-Rezeption also dort, wo sein Schaffen aufgehört hat: Mit Black Star, letzte Woche gerade erst veröffentlicht. In Wien hängen überall Plakate.

Und weil der Spätkapitalismus der Emotion immer schon einen Schritt voraus ist, gibt es auf Spotify schon eine Top-50 Playlist als Tribute an den Künstler. Auf dass seine Plattenfirma nochmal ein paar Moneten bekommt:

Habt ihr eine persönliche Beziehung zu bestimmten Songs oder war Bowie sonst wie für euch wichtig? Der Einfluss von Vorbildern wird ja oft unterschätzt.

Eindrücke aus meiner Timeline:

https://twitter.com/janboehm/status/686474765201195008

 

 

 

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