in Gekritzel

nach der #revolution 001 – Hondas und weiche Lippen

Ich will das Privateigentum abschaffen, damit ich mein Handy verlieren und trotzdem telefonieren kann. Ich will das Privateigentum abschaffen, damit ich hinterm Dealer im Busch wühlen und das Gras behalten kann.

Ich will, dass Öffi fahren kostenlos wird, damit ich mir stattdessen drei Bier pro Fahrt gönnen kann. Anders ist die Anreise aus dem Randbezirk auch kaum zu ertragen.

Ich will die Freiheit der Welt und Straßen aus Zucker, aber bitte keinen Regen mehr, sonst verklebt mein Haar in einem Softdrinkmeer. Gib mir einen Bunsenbrenner und wir machen Feuerzangenbowle aus der Zucker-Straße.

Ich will one love, weil alle Lippen so wunderbar weich sind und wir uns ja schließlich auch auf mehrere Kissen betten.

Ich will, dass Kino hundert Euro kostet, damit wir auch mal romantisch des Nachts dort einsteigen, um dann zwischen Spinnweben und Kellerasseln Scary Movie 3 zu schauen. Die DVD finden wir auf der Straße und nehmen sie mit.

Ich will, dass nach der Revolution noch das Honda-Werk steht und Leute drin arbeiten, weil die Rennmaschinen so verdammt gut aussehen und die Charaktere aus den Animes immer damit fahren. Ich will eine giftgrüne Honda.

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