in Politik

Europa muss sterben.

Haha, clickbait. Aber keine Sorge, es folgt auch Inhalt. Nämlich mein klein bisschen Wutbürgertum (/rant) zu #refugeeswelcome und der sogenannten Flüchtlings-Krise. Dies ist ein Pamphlet.


 

Wir 1st world Bürgis, die sich derzeit nach Feierabend an Bahnhöfe und Zelt-Lager begeben – das Bier durch Suppenkelle tauschen – richten nichts aus.

Absolut gar nichts.

(von einzelnen Kieseln am Strand abgesehen)

Ein paar hunderte Freiwillige schenken Suppe aus, schenken aus an Tausende, die machtlos weiterziehen oder vom Staat/Nazis einkassiert werden.

Aber hey, zumindest sind die Helfer_innen unbezahlt und solidarisch – perfekt also, um von der Führungsriege der EU als Willkommenskultur instrumentalisiert zu werden. Und im Windschatten des Aktionismus noch ein paar mehr Zäune hochzuziehen.

Natürlich ist Deutschland wieder Weltmeister in allen Disziplinen.

Eine Erkenntnis, die seit dem letzten Jahrhundert nur Schauder auslösen kann. (Glücklicherweise liegt ein Shoa-ähnlicher Tatbestand noch weit entfernt.)

„Mutti“ sollte als Kosename für die Kanzlerin eingestampft werden.

Die Politik Deutschlands hat nichts verhätschelndes, die Welt ist nicht ihr Muttersöhnchen. Merkel ist als Politikerin eine Iron Lady, Regierungs-Partei und Opposition liegen ihr faktisch zu Füßen. Sie weist ihre Schäfchen mit der Peitsche zurecht. Aber sie wollen ja noch noch nicht mal aus der Reihe tanzen, die Dummerchen. Switch zur internationalen Perspektive:

Die EU muss sterben, am besten der Kulturraum Europa gleich mit ihr.

Dieses Staaten-Bündnis (Abendland, Morgenland, who knows?), welches dreist Friedensmedaillen an der Brust trägt, ist eine systematisch agierende Maschine. Man muss in ihrem Fall von einer Tötungsmaschine reden. Positive Assoziationen zur Europäischen Union sind falsch – sie ist zutiefst rassistisch, verarmend, entmächtigend und tödlich. An den Stränden spült es Leichen empor, und das ist kein Sprachbild.

Reformen, Hilfe in kleinen Schritten, Bürgerinitiativen – ALLES EGAL!

Das bürokratisch-demokratische Getriebe der EU dreht langsam, die Zahnräder malen unerbittlich, schnelle Kurswechsel sind unmöglich. Wir haben ein Monstrum erschaffen, es ist zu eingespielt und geschmiert, um Feinjustierung vorzunehmen. Und eine Höllenmaschine wird immer Höllenmaschine bleiben. (Wer musste bei Erlebnisberichten von Geflüchteten noch nicht an Dante und die Höllenkreise denken?)

Wir gehen Montags durch den Spar Gourmet ™, betrachten die vollen Regale voller Futterneid.

Schaut nach draußen, Großsstadtkiddies, der Reichtum liegt auf der Straße, in den Regalen, den Wolken, den Tiefgaragen!

Die Produktivkraft der Welt hat ein Level erreicht, an dem du dich fragen kannst, ob du das neue Iphone nun brauchst oder nicht. (‚türlich, denn die Cam ist noch geiler)

Es können nicht alle Menschen wohlhabend sein. BULLSHIT!

Alle Flüchtlinge der Welt könnten zu essen, zu schlafen, zu schlemmen haben. Ihr Elend ist menschengemacht. Alle Menschen zusammen können gar nicht so viel fressen, „Arbeitsplätze“ wegnehmen oder Dreck machen, dass es nicht zu bewältigen wäre.

Mit EU wird das natürlich nichts. Es können keine Menschen in großen Skalen aufgenommen werden. Es dürfen keine Bedürfnisse bedient werden. Es käme einer freiwilligen Abgabe aller Macht gleich, es würde die EU obsolet machen.

Macht es dann Sinn, jenseits einer ultra-radikalen Forderung (ja, wir wären Extremisten und würden auf kein Hufeisen passen) Politik zu machen? Teils, aber unsere Anstrengungen sind eigentlich viel zu niedrig angesetzt.

Die EU muss sterben, damit wir leben können.

Aber was rede ich, wir leben sehr gut. Sie muss sterben, auf dass die anderen, die sich teilweise in unser Grenzgebiet quälen, es auch tun können.

Und wir dürfen nicht mehr mit Asylkritiker_innen diskutieren.

Mit Nazis tun wirs nicht, und mit den Anhängern der Modeerscheinung Asylkritik bitte auch nicht mehr. Für die unkontrollierte, nicht gesteuerte, chaotische Einreise! Wer die Leute lieber an der Grenze verrecken lässt, höchstens noch ein paar Taugliche aufnimmt (aber ja nicht zu viele), ist ein Arschloch (jap, persönliche Beleidigung) und ein politischer Feind. Vom Feind gilt es sich mit aller Vehemenz abzugrenzen (glaube das ist von Mao). Ob die brutale Haltung der sogenannten „Asylkritik“ nun volksdeutsch in der Kronen-Zeitung oder wohl formuliert in der FAZ gedruckt wird, die Konsequenz ist die gleiche. Diese fatale Konsequenz ihrer nationalistischen und rassistischen Forderungen ist offenzulegen, bloßzustellen, abzulehnen.

So long … comments anyone?

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