in Gekritzel

Momentaufnahme #0011 – Nie wieder Student*innenparties. Nie wieder Studenten.

Nie wieder Student*innenparties. Nie wieder Studenten.

so schreibt twitteruser @disassociation (https://twitter.com/disassociation/status/609779414453362688) heute, nachdem gestern in wien eine öffentliche und durchaus gröoße party von der österreichischen hochschüler*innenschaft geschmissen wurde. locations waren die beiden hippsten clubs der stadt, grelle forelle und werk. (ich glaube, dass sich das stammpublikum beider clubs gegenseitig nicht mag. sie sind zudem gleich nebeneinander.)

es war viel zu viel los, im werk hatte es gefühlte 60 grad und es gab eine schlange. fürs werk! anstehen war zudem auch für das eintrittsbändchen am weg zwischen beiden locations angesagt. fast wie beim amt. die öh kann für die masse an leuten und die bierzeltatmo natürlich nichts, vielmehr ist es löblich, möglichst vielen leuten einen unterhaltsamen abend bereiten zu wollen.

dennoch: unsere crew war nach 15 minuten des rumhastens, in schlangen stehen, nach sauerstoff und verlorengegangen leuten suchen komplett entnervt. reue für das wegbier, das mensch sich für den rückweg aufheben hätte sollen. es waren einfach zu viel studierende. glücklicherweise konnte ich der obligatorischen frage nach der studienwahl entgehen, denn das hätte sicher zu einer kettenreaktion an gesprächen geführt, die zu meinem zusammenbruch geführt hätte.

die schicksalsgemeinschaft der studierenden. ihre kollektive attitüde, darunter die meine, flutet die gänge der clubs und begräbt die musik darunter.

ps: ich habe keinen bock mehr auf bad taste parties.

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